Rangsdorfer SPD besucht die Agrargenossenschaft Groß Machnow

Am 4. April 2016 waren Mitglieder des Rangsdorfer SPD-Ortsvereins und der Fraktion in der
Gemeindevertretung zu Besuch bei der Agrargenossenschaft im Ortsteil Groß Machnow. Die
Genossenschaft bewirtschaftet mit 28 Beschäftigten etwa 3000 Hektar in der Region, hinzu
kommen die Tierhaltung, der Betrieb einer Biogasanlage und die Landschaftspflege.
Der Fraktionsvorsitzende Stephan Wilhelm machte deutlich, dass ein guter Draht zwischen
der lokalen Wirtschaft und der Kommunalpolitik wichtig ist: „Wir wollen wissen, wo den
Unternehmen der Schuh drückt und welche Entwicklungspläne wir unterstützen können.“
Jürgen Zimmermann, Betriebsleiter der Genossenschaft, freute sich über den Austausch und
sprach einige drängende Themen an. So darf sich der Bestand an Betriebsflächen aufgrund
von Flächenumwandlungen in Baugebiete langfristig nicht stark verringern, um vernünftig
wirtschaften zu können. Dies betrifft weniger die kleineren Ackerschläge innerhalb bebauter
Gebiete, sondern vor allem große zusammenhängende Flächen in den Außenbereichen. Bei
einer anstehenden Planung der B96-Ortsumgehung um Groß Machnow ist dies zu
berücksichtigen, zudem sind Befahrungs- und Querungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft
zu sichern.
Darüber hinaus wurde über die Chancen der Direktvermarktung der Erzeugnisse der Agrargenossenschaft gesprochen. Die Bedingungen dafür sollten im Berliner Umland gut sein, da
das Bewusstsein der Bürger für gesunde Ernährung und regionale Produkte ausgeprägt ist.
Es waren sich alle einig, dass der Hofladen in Groß Machnow noch bekannter werden und
die Produkte auch an anderen Standorten in Rangsdorf angeboten werden sollten.

 

Die SPD-Mitglieder besichtigten mit Jürgen Zimmermann auch die Baustelle der
Wegebrücke über den Zülowkanal.

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